„Kein Mensch kann einen anderen von seinem Leid befreien, aber er kann ihm Mut machen, das Leid zu ertragen.“ (Selma Lagerlöf)
Trauern ist etwas, das jeder Mensch kennt, es kommt in jedem Leben vor. Trauern ist auch kein gleichbleibender Zustand, sondern ein sich verändernder Prozess. Der Weg der Trauer ist vielleicht einer der schwierigsten Wege, den wir in unserem Leben gehen müssen.
Die Hospizgruppe Aschaffenburg bietet vielfältige, kostenfreie Trauerangebote an – von Einzelgesprächen bis hin zu verschiedenen Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich.
Jede Trauer ist so einzigartig wie der Mensch, der sie fühlt.
Unbekannt
Kein Mensch kann einen anderen von seinem Leid befreien, aber er kann ihm Mut machen, das Leid zu ertragen.
Selma Lagerlöf
Manchmal kann es hilfreich sein, wenn uns ein anderer ein Stück auf der Suche nach dem individuellen Weg zurück ins Leben begleitet. Trauer braucht Zeit und Raum. Bei unserem Erstgespräch können Sie über Gefühle und Gedanken sprechen. Sie können sich erinnern, Fragen stellen, anklagen, Tränen zulassen …
Viele Trauernde haben den Wunsch, sich auszutauschen, bestimmte Themen noch einmal zu bearbeiten oder einfach über das Geschehen zu sprechen. Der Austausch mit anderen Trauernden kann dabei hilfreich sein. Mit dem Gesprächskreis bieten wir Trauernden die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen einer Gruppe mit anderen auszutauschen, sich wesentlichen Fragen zu stellen und neue Schritte in ein verändertes Leben zu wagen.
Der Gesprächskreis findet an zehn Abenden, verteilt über ein halbes Jahr mit nicht mehr als sechs Personen statt. Vor Gruppenbeginn gibt es ein persönliches Informationsgespräch.
Das Trauer-Café soll Trauernden die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich unabhängig von Alter, Religion und Herkunft auszutauschen und Trost und Kraft für den Alltag zu finden. Es ist gut, zu erfahren, dass man mit seiner Trauer nicht alleine ist.
Das Trauercafé findet vorläufig in den Räumen des MIZ-Zentrums in der Badergasse 7 (Eingang über Riesengasse 12) in 63739 Aschaffenburg statt. Termin ist jeweils der erste Samstag im Monat von 15:00-17:00 Uhr.
Die Bewegung in der Natur und die Begegnung mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, ermöglichen Trauernden eine ganz besondere Erfahrung.
Mit allen Sinnen unterwegs sein, seiner Trauer Zeit und Raum zu schenken und auch Lebensfreude zu spüren, kann Kraft für den Alltag geben.
Unsere Wanderungen führen uns an Orte, an denen wir die Schönheit der Landschaft genießen und dabei – mal nebenbei, mal ganz gezielt – ein gutes Stück auf dem Weg des Trauerprozesses vorankommen können.
Die Wanderung dauert mit Einkehr ca. 4 Stunden. Wir bitten, Kleidung und Schuhe an das Wetter anzupassen.
Trauernde fühlen sich oft hilflos und der Trauer ausgeliefert. Sie haben den Boden unter den Füßen verloren. In dieser Zeit kann es hilfreich sein, sich Begleitung zu suchen, um gemeinsam nach neuen Wegen zu schauen, die es ermöglichen, Mut und Kraft für eine veränderte Lebenssituation zu gewinnen.
Mit unserem kreativen Angebot, dem Malen, wollen wir Trauernden die Möglichkeit bieten, ihren Empfindungen und Gefühle ohne Worte Ausdruck zu verleihen. Was zählt, ist alleine der gestalterische Prozess, der eine heilsame Wirkung entwickeln kann. Im geschützten Rahmen der Gruppe kann sich jeder frei entfalten und mit Farben und Formen experimentieren.
Es sind keinerlei (künstlerische) Vorkenntnisse erforderlich.
Leitung: Ulrike Schemann, ev. Altenheimseelsorgerin, Kunsttherapeutin, ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin
2-Tage Kurs zusammen mit der Steinmetzschule Aschaffenburg
Bildhauerei kann ein hilfreiches Ventil für Trauer sein, weil sie Gefühle ausdrückt, die sich schwer in Worte fassen lassen. Emotionen werden sichtbar und greifbar, was entlastend wirken kann. Gleichzeitig entsteht ein Wechselspiel zwischen Kontrolle und Loslassen: Man gestaltet bewusst, muss aber auch die Eigenschaften des Materials akzeptieren. Das spiegelt den Trauerprozess wider.
So kann Bildhauerei eine symbolische Auseinandersetzung mit Verlust sein.Und das fertige Werk kann als bleibender Anker dienen.
Keine handwerklichen Vorkenntnisse erforderlich.
Trauerwege verlaufen sehr individuell und benötigen Zeit und Raum. In der „Tank-auf-Stelle“ wird in einem geschützten Rahmen zugehört,
Das gegenseitige Verstehen von Menschen mit gleicher oder ähnlicher Lebenssituation durchbricht das Gefühl der Einsamkeit.
Die Tank-auf-Stelle findet einmal monatlich an jedem zweiten Mittwoch von 18:30 – 20:00 Uhr statt.
Mit unserem „Wandernden Trauerkoffer“ für Kinder und Jugendliche möchten wir allen Kolleginnen und Kollegen, die mit Kindergruppen im Kindergarten und Grundschulalter zusammenarbeiten, neben dem eigenen Einfühlungsvermögen eine schnelle und effektive Handlungsmöglichkeit anbieten.
Der „Wandernde Trauerkoffer“ ist speziell für den Soforteinsatz in Grundschulen und Kindergartengruppen gedacht. Trauerbegleiter finden darin eine kindgerechte Medien- und Materialsammlung, mit zahlreichen gut ausgewählten Bilder- und Sachbüchern für Kinder und Jugendliche zum Thema Trauer, Fachbüchern für Trauerbegleiter, DVD’s und hilfreichen Handlungsempfehlungen wie Elternbriefvorlagen etc. Auch bewährte Utensilien zur Trauerbewältigung sind enthalten, darunter Kerzen, Bilderrahmen, Handpuppen, Symbole, Moderationskarten und vieles mehr.
Dieser Trauerkoffer steht im Hospizbüro bereit und kann kostenfrei und kurzfristig gegen Kaution in Höhe von 50 Euro ausgeliehen werden.
Weitere Fach- und Kinderbücher zum Thema sind auch in unserer Bibliothek enthalten.
Für Fragen zum Einsatz stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie uns auch für Fortbildungen zum Themenfeld anfragen.
Tel.: 0 60 21 / 98 00 55
E-Mail: info@hospizgruppe-aschaffenburg.de
Krankenschwester (Palliative Care), Trauerbegleiterin, Koordinatorin
Mitgliedschaft, Ehrenamt, Spenden: Wir laden Sie herzlich ein, sich bei der Hospizgruppe Aschaffenburg zu engagieren!
Wir organisieren Vorträge, Veranstaltungen und Konferenzen zu wichtigen Themen am Lebensende – alle im Sinne der Grundwerte der Hospizidee. Darüber hinaus bilden wir aus und bieten Kurse sowie Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen.
Viele unserer Angebote sind nur dank Spenden möglich. Mit Ihrer Hilfe können wir wichtige Projekte fortführen und neue Initiativen ins Leben rufen.
Informieren Sie sich jetzt über alle Spendenmöglichkeiten und finden Sie den passenden Weg zu helfen.
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