Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst (AHPBD) bietet umfassende Beratung und Unterstützung für schwerstkranke Menschen sowie deren Angehörige. In unserem Team finden Sie mit unseren Koordinatoren hauptamtliches Fachpersonal mit pflegerischem, palliativ care, sozialpädagogischem, psychotherapeutischem und ähnlichem Hintergrund. Sie helfen Ihnen Ihre Situation besser zu verstehen, Fragen zu beantworten und Unterstützung aus unseren Angeboten zu koordinieren.
Die Koordinatoren werden von ausgebildeten Ehrenamtlichen unseres Vereins unterstützt – sei es im Bereich der persönlichen und familiären Begleitung oder der Beratung bei Vorsorgedokumenten. Denn menschliche Solidarität und Gemeinschaft in der letzten Lebensphase ist Kernstück der Hospizarbeit: Wenn alles schwierig, traurig und schwer zu ertragen wird, soll keiner allein gelassen werden.
Eine Sterbegleiterin bot mir an, sich um meine Mutter zu kümmern, während ich eine
mehrstündige Auszeit nehmen konnte. Zuerst fiel es mir schwer zu gehen. Ich merkte aber sehr schnell wie wichtig es für mich war, etwas Abstand zu gewinnen, neue Kraft zu schöpfen um dann wieder gestärkt bei ihr sein zu können.
Rückmeldung einer Tochter
Es tat so gut, mit Ihnen zu reden. Es war erfrischend, mit Ihnen zu lachen, tröstlich und wertvoll, gute, verwertbare Denkanstöße zu bekommen, neue, weiterführende Perspektiven zu finden.
Dankeschön von einer Betroffenen
10 Tage vor seinem Abschied hatten wir von der Hospizgruppe und dem Palliativteam großartige Hilfe bekommen, denn gemeinsam ermöglichten sie mir den Weg mit Paul ziemlich schmerzfrei und ohne Angst zu bewältigen. Ohne sie hätte ich die letzten Tage mit Paul nicht durchgestanden.
Rückmeldung von Familie
Viele Fragen und Sorgen stürzen auf Betroffene mit einer schweren, fortschreitenden Erkrankung und ihre Angehörigen ein.
Was kommt? Wir können wir das meistern? Was kann ich als Angehöriger tun? Wie planen wir voraus?
Wir helfen Ihnen Ihre Situation besser zu verstehen, geben Orientierung, emotionale Stütze, Entlastung und lassen Sie wissen „Sie sind nicht alleine!“. Betroffene wie Angehörige können uns anrufen oder einen Gesprächstermin vereinbaren. Alles weitere ergibt sich aus unserem Gespräch.
Ein ausgebildeter ehrenamtlicher Hospizbegleiter der Hospizgruppe kann in schweren Zeiten Halt geben. Ohne medizinischen Auftrag schenkt er Zeit zum Zuhören und Dasein. Der Betroffene und seine Bedürfnisse stehen dabei im Vordergrund. Auch Ängste, Wut oder Zweifel dürfen offen ausgesprochen werden – wertfrei und einfühlsam. Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiter sind ausgebildet, mit solchen Emotionen umzugehen und sie mitauszuhalten. Der Leitgedanke der Hospizbegleitung ist: „Du bist wichtig, weil du DU bist – bis zuletzt.“
Die Begleitung gilt auch Angehörigen. Auch sie dürfen traurig oder überfordert sein. Die verlässliche Präsenz des Hospizbegleiters entlastet oft die ganze Familie und schafft Freiräume ohne Schuldgefühle. Sie stabilisiert das Familiengefüge in einer schweren Zeit.
Hospizbegleitung ist freiwillig, kostenlos und jederzeit beendbar – und bedeutet vor allem: nicht allein zu sein mit Fragen, Sorgen, Ängsten und sich immer wieder verändernden Herausforderungen. Die positiven Rückmeldungen zeigen uns, wie wertvoll die Hilfe unserer ehrenamtlichen Hospizbegleiter sein kann.
Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln die nötigen Grundlagen der Begleitung am Lebensende für alle Interessierten und nicht nur betroffene Angehörige. Hier können Sie erfahren, was Sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. An zwei Abendterminen vermitteln wir Basiswissen, Orientierung und einfache Handgriffe. Zudem können Sie ihre Fragen mitbringen und haben die Möglichkeit zum Austausch mit anderen. Unsere Kurse werden von erfahrenen Hospiz- und Palliativmitarbeitern geleitet. Das Konzept wurde von Georg Bollig entwickelt und wird u. a. von der Letzte Hilfe Deutschland verbreitet.
Verluste gehören auch schon für kleine Kinder zum Leben. Wir gehen in Kitas, um die Themen Sterben, Tod und Trauer entweder um bei einem akuten belastenden Fall zu unterstützen oder frühzeitig, altersgerecht und angstfrei das Thema in den Kita-Alltag zu integrieren. Durch spezielle Projekte, Fortbildungen für Erzieher, Elternabende und Arbeit mit Kindern (z.B. mittels Trauerkoffer) vermitteln ehrenamtliche Helfer, dass Trauer zum Leben dazugehört.
Erzieher können gerne auf uns zukommen und Unterstützung anfragen, wenn das Thema in der Kita-Gruppe aktuell wird. Rufen Sie uns an oder schreiben sie uns eine E-Mail.
Das Projekt „Hospiz macht Schule“ bringt Themen wie Leben, Sterben, Tod und Trauer altersgerecht in den Unterricht. Das Konzept wurde vom Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband für Grundschulkinder entwickelt. Ehrenamtliche der Hospizgruppe Aschaffenburg e.V., die in dem Konzept geschult sind, sprechen mit Kindern über Abschied, Gefühle und Mitgefühl und reflektieren das Thema spielerisch in einer Aktionswoche. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Verständnis zu fördern und einen offenen, menschlichen Umgang mit diesen Lebensthemen zu stärken. Die Familien der Kinder werden indirekt mit einbezogen.
Sollte Ihre Grundschule Interesse an dem Projekt „Hospiz macht Schule“ haben, melden Sie sich bitte in unserem Hospizbüro für ein Informationsgespräch.
Gerade am Arbeitsplatz müssen die Themen Sterben, Tod und Trauer aus der Tabuzone geholt werden. Wir bieten Unterstützung bei Sterben, Tod und Trauer auch im Kontext des Arbeitsplatzes an und beraten Unternehmen, Führungskräfte und Teams, wenn Mitarbeiter trauern oder mit dem Tod am Arbeitsplatz konfrontiert sind. Dies umfasst Hilfe für überforderte Teams, die inen schwerstkranken Kollegen haben, Begleitung trauernder Kollegen und Unterstützung für Führungskräfte und Personalleitungen.
Falls Sie Unterstützung brauchem, um mit Todes- und Trauerfällen am Arbeitsplatz professionell umzugehen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Tel.: 0 60 21 / 98 00 55
E-Mail: info@hospizgruppe-aschaffenburg.de
Diplom Sozialpädagoge (Palliative Care), Hospiz- und Trauerbegleiter
Krankenschwester (Palliative Care), Hospiz- und Trauerbegleiterin, Schmerzexpertin, Ethikberaterin im Gesundheitswesen, Koordinatorin
Gesundheits- und Krankenpflegerin (Palliative Care), Schmerzexpertin, Koordinatorin
Kauffrau für Büromanagement, Hospiz-und Trauerbegleiterin
Zahnmedizinische Fachangestellte, Hospiz- und Trauerbegleiterin
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung für schwerstkranke und sterbende Krankenversicherte, die – wenn möglich – palliativ in häuslicher Umgebung betreut werden.
Im Tageshospiz können Betroffene tagsüber die palliativen, sozialen, spirituellen und psychologischen Angebote in Anspruch nehmen und die Abende und Nächte in vertrauter Umgebung zu Hause mit Familie oder Freunden verbringen.
Viele unserer Angebote sind nur dank Spenden möglich. Mit Ihrer Hilfe können wir wichtige Projekte fortführen und neue Initiativen ins Leben rufen.
Informieren Sie sich jetzt über alle Spendenmöglichkeiten und finden Sie den passenden Weg zu helfen.
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